Weiterbildung in
Paartherapie mit Katathym Imaginativer Psychotherapie (KIP)
Das Curriculum umfaßt 64 Doppelstunden in einer
geschlossenen Weiterbildungsgruppe:
5 Ausbildungsseminare mit je 8 Doppelstunden, 8 Doppelstunden
beziehungsorientierte Selbsterfahrung (mit dem Partner oder im Familienmodell),
und 4 Supervisionstage mit je 4 Doppelstunden. - Danach ist die Teilnahme an
einer kontinuierlichen Supervisionsgruppe ( 2 - 4 Freitage pro Jahr ) möglich,
um mehr Sicherheit zu gewinnen.
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24 Doppelstunden Praxis der Behandlungstechnik
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10 Doppelstunden Theorie incl. Theorie der
Behandlungstechnik,
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20 Doppelstunden Bearbeitung eigener Fälle mit
Supervision
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10 Doppelstunden Selbsterfahrung
Inhalte der Weiterbildung
Vermittelt wird der therapeutische Umgang mit Paaren,
Vertrautheit mit Imaginationen wird vorausgesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf
dem Erlernen einer beziehungsorientierten Sichtweise und allparteilichen
therapeutischen Grundhaltung und der Integration systemischer Konzepte und
Interventionen, die sich in der Paartherapie bewährt haben.
Methodisch wird mit Theorievortrag und Diskussion,
Rollenspielen, Kleingruppenübungen gearbeitet, wenn möglich auch mit
Life-Interviews.
Tiefenpsychologisch-systemische Diagnostik der
Paardynamik
Konzeptualisierungen der Paardynamik in
unterschiedlichen "Schulen" der Paartherapie; Strukturdimensionen:
Nähe-Distanz, Emotionalität, Macht, Aktivität-Passivität;
Entwicklungsstadien von Paaren; systemisches Umfeld mit
Stützungs- und Stressfaktoren; Kommunikation; Interaktionsmuster; Komponenten
der Liebe;
Durchführung eines Erstinterviews mit einem Paar.
Beziehungsgestaltung in der Paartherapie
Tiefenpsychologische und systemische Aspekte der
Aufgaben von Paartherapeuten;
Auftragsklärung mit Erwartungen und Zielen; Therapeutische
Grundhaltung und Wirkfaktoren; Aufrechterhalten des Arbeitsbündnisses und der
Allparteilichkeit;
Einsatz von Imaginationen in der Paartherapie
Motive für Paar-KB; therapeutische Begleitung von
Paar-KBs, Möglichkeiten der Nachbesprechung; Indikation von Imaginationen im
therapeutischen Prozess
Besonderheiten des therapeutischen Prozesses
Anknüpfen an individuellen Motivationsansätzen bzw.
Umgang mit Widerstand; Formulieren von Beziehungsthemen und
Entwicklungsaufgaben; Umgang mit Übertragungen auf den Partner; Umgang mit
regressiven Prozessen und Krisen; Ansatzpunkte für die Veränderung von
Gefühlen;
Fragen des Settings: Indikation von Einzeltherapie,
Paartherapie, Gruppentherapie; Frequenz, Dauer;
Spezifische Interventionstechniken: z.B. Skalen, Musterunterbrechung,
Symptomverschreibung, Umgang mit Streitpaaren.
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